Cannstatter Wasen Stuttgart Black White trickytine

Neue Ziele, neue Wege, neue Blickwinkel. [plus photo Story: der Wasen im Morgengrauen]

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in letzter zeit wurde mir ganz oft von meinen freunden, kollegen und meiner familie die frage gestellt: „ist nach burning man etwas mit dir passiert?“. und diese frage habe ich immer mit einem klaren JEIN beantwortet. die sache ist nämlich die – es hat noch gar nicht aufgehört, dass etwas mit mir passiert! ich stecke da noch mitten drin, im passieren! dieses unglaubliche erlebnis dort in der wüste, das hallt echt brennender nach, als ich erwartet hatte. einer der aspekte, die mich dort mit am meisten beeindruckt haben, war diese grenzenlosigkeit! die natur, die kunst, die menschen, dieses pure leben – es erschien einfach alles möglich! und dieser fantastische ort brach mit all seiner energie über mir zusammen und ließ mich erkennen, wie eng ich doch manchmal in meinem leben hier meine grenzen ziehe, wie bequem ich zeitweise geworden bin und wie rasch ich auch ab und an aufgebe, obwohl ich es mir doch so fest vorgenommen habe. (letzteres bezieht sich in erster linie auf meinen nicht ausgeübten und doch so dringend benötigten sport. au backe.)

dort in der wüste habe ich über mich gelernt, dass ich recht rasch frustiert sein kann. ich sah all die unglaublichen motive, hatte meine kamera nicht dabei = frustration. oder ich habe mir in der vergangenheit immer wieder vorgenommen, mich mehr zu bewegen (ein bandscheibenvorfall reichte mir als warnschuss)- aber immer wieder tausend andere gründe gefunden, den sport ausfallen zu lassen = frustration. eigentlich wollte ich doch immer so viel ordentlicher sein und die küche direkt nach dem kochen aufräumen. stattdessen wird das licht ausgeschalten, auf dem sofa rumgelegen oder im internet gesurft. am nächsten morgen = frustration. gerade jetzt sehe ich all die ganzen bäume voller herrlicher äpfel und birnen. eigentlich wollten wir doch unbedingt mit freunden einen tollen erntetag in ihrem garten ausmachen. mein kalender ist bis november dauerbefüllt = frustration.

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in der wüste hatte ich echt viel zeit und raum, mir darüber meine gedanken zu machen. nehme ich mir eventuell zuviel vor? sind meine ziele zu hoch gesetzt? bin ich zu streng mit mir? oder bekomme ich die ganzen projekte einfach nicht auf die reihe? all das hat mich bei burning man wirklich beschäftigt – einfach, weil da die grenzen aufweichen durften und der raum für diese gedanken da war. und ich glaube, ich bin in vielen dingen zu verkopft. zahlen, fakten, termine. mein leben ist durchgetaktet und poppt in regelmäßigen abständen als terminreminder in meinem google kalender auf. dort kann ich mir noch tausend mal hineinschreiben, dass ich morgen früh schwimmen gehen will. oder morgens mal ordentlich frühstücke. oder endlich meine freundin wiedersehe zum ausgiebigen quatschen. oder die vegane woche einlege. es sind dann halt worte, festgehalten und manifestiert in einem zeitkorsett.

manchmal tut es echt gut, sich kritisch mit sich und seinem leben auseinander zu setzen. oft spüre ich schon im vorfeld, dass etwas nicht passt für mich oder dass ich mich in ein schema reingepresst fühle. dann schlafe ich schlechter, bin unruhig, der kopf zieht, der magen knurrt, die knie tun weh. ja, unser körper und unsere seele schlägt alarm, wenn wir gegen unsere eigentlichen bedürfnisse und wünsche arbeiten. deshalb schaue ich mittlerweile viel genauer hin, wenn was piekt. das pieken ist nämlich ein immens wichtiger hinweis und wegweiser!

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ich für mich habe auch herausgefunden, was mir in meinem schema fehlte: das spielerische! die fehler! der spaß! das abenteuer! das bauchkribbeln! ja, all das fehlte mir bei meinen zielen, die ich mir da generalstabsmäßig in den google kalender getippt habe. und das verständnis dafür, dass es nicht immer direkt der marathon sein muss, wenn man mehr sport machen möchte – sondern dass einen tag aufs auto verzichten und treppen steigen auch schon super ist! oder dass ich nicht direkt den kompletten kleiderschrank ausmisten muss – sondern einfach mal bei der vollgestopften sockenschublade anfangen kann. dass ich mir so viel mehr freiheit, glück und geduld schenke, wenn ich mir erstmal kleine ziele stecke oder wünsche erfülle. so sind die erfolgserlebnisse direkt spürbar und erlebbar – und wie wir alle wissen, darf man sich selbst nach jedem erfolg auch mit etwas belohnen…ein stück schokolade, ein schluck rotwein, ein paar neue schuhe. die möglichkeiten sind da ja unerschöpflich, gell? 🙂

so, und warum erzähle ich euch das hier alles? weil ich weiß, dass IHR hier mitlest! weil es mir wichtig ist, das mit euch zu teilen! weil ich von euch so viel mitnehme, in form von kommentaren, anregungen, fragen! weil ich weiß, dass ihr mir mut macht! weil ich weiß, dass es so viele menschen gibt, die sich mehr glück, freiheit und flausen im kopf wünschen! und weil ich weiß, dass es so viel mehr zu sehen, zu machen, zu testen, zu bereisen gibt!

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mir selbst werde ich ab sofort immer mal wieder eine #happytrickychallenge vorschlagen. so eine happy tricky challenge wie: heute einem tollen menschen in meinem leben blumen vorbeizubringen, und ihm sagen, dass ich ihn liebe. oder ganz früh aufzustehen, und einen sonnenuntergang zu betrachten. anstatt den abend auf dem sofa zu verbringen, ganz spät in ein museum zu gehen, in dem ich noch nie war. endlich das gericht zu kochen, dass ich im letzten urlaub so gerne gegessen habe. das neue frühstückscafé auszuprobieren, in das ich schon so ewig gehen wollte. einen ort aufzusuchen zu einer ganz ungewöhnlichen tageszeit, und dort mal eine ganz andere stimmung einzufangen.

es gibt so viele abenteuer, die jeden tag auf uns warten. warum sie nicht einfach mit hineinnehmen, in unseren alltag, und wieder wie kleine kinder entdecken, spielen und uns darüber freuen?

wenn ihr lust habt, lade ich euch gerne mit ein, zur #happytrickychallenge. auf instagram erzähle ich euch mit etwas vorlaufzeit, was ich mir als nächste challenge vornehme. und wer mag, macht einfach mit. oder überlegt sich seine eigene, ganz private happy tricky challenge. oder schlägt mir eine idee für eine schöne challenge vor. hauptsache ist, es macht spaß, es ist spielerisch und es lässt uns spüren, dass wir alles schaffen können!

be tricky – be happy!

un besito!
eure trickytine ♥

p.s. meine erste #happytrickychallenge hatte ich mir schon anfang der woche gestellt. da bin ich um 06:00 uhr früh aufgestanden, um zum morgengrauen auf dem cannstatter wasen zu sein. denn ich wollte so gerne die stimmung einfangen, wenn sich dort keine menschenmassen durchschieben, es nicht grell und bunt an jeder ecke blinkt, keine betrunkenen aus dem bierzelt wanken. ich wollte da durchlaufen, wenn alles noch abgedeckt, still und in sich gekehrt ist.

ja, es war echt früh! ja, es hat geregnet! ja, es war kalt, grau und ungemütlich! ja, der security mann hat mich echt schräg angeschaut, als ich da mit der kamera rummarschiert bin! ja, ich habe dort was ganz melancholisches und leeres in der szenerie empfunden! ja, aus meiner ursprünglich geplanten stunde wurden dann zweieinhalb! und ja, ich bin mit dieser erfahrung sehr happy und erfüllt in meinen montag gestartet! (und JA, den clown da unten, den fand ich gruselig. wie alle clowns, by the way)

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0 kommentar

Trickytine 5. Oktober 2016 - 21:52

meine tolle jana! danke danke danke <3 und den rest habe ich dir ja schon auf snäpchääät draufgequatscht 🙂 komm, wir machen uns einfach frei von allen ketten! (außer den schönen goldenen mit klunkern dran) 🙂

ich drück dich!
deine tine

Reply
Trickytine 5. Oktober 2016 - 21:51

liebe verena,

dieser satz passt so wunderbar zu meinen gedanken! danke dafür! <3

deine trickytine

Reply
Jana Nörenberg 3. Oktober 2016 - 23:34

Ich bin beeindruckt, Tine! Du sprichst mir aus dem Herzen und meiner auch so oft rastlosen Seele! Immer organisiert, immer funktionierend! Und ich möchte mir meine #happyjana/trickytinechallenge auch gern öfter vornehmen und einfach machen. Glücklich und frei und ohne Ketten. Ich möchte dich gern begleiten dabei! Deine Jana

Reply
Verena Felicis 3. Oktober 2016 - 22:34

da dachte ich heute an einen Satz und vielleicht gefällt er dir auch : „Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 21:14

lieber markus,

so schöne zeilen von dir! danke dir dafür! und ich glaube ja, dein beruf ist eher deine berufung, und die so auszuleben ist wohl eines der größten geschenke – deshalb geschieht das auch einfach aus dir heraus, völlig selbstverständlich, sorglos, das findest dein ganzes ich seinen ausdruck.

ich glaube auch, sobald wir über etwas zu lange nachdenken, etwas zu sehr an anderen messen, zu stark verkopfen – da verliert sich ganz schnell so viel. und das lässt einen auch mit diesem frustrierten gefühl zurück. ich musste echt lachen, weil du das mit meinen fotos und dem workshop direkt zweimal erwähnst. meine fotos, die enstehen immer sehr intuitiv und spontan (und sind sicherlich weit weg von „dem perfekten bild“). evtl. ist es genau das, was interessant und anziehend wirkt. vielleicht sind wir auch ein stück weit gesättigt von all der schönheit, all dem perfekten, all dem drapierten, dass uns jeden tag auf instagram und co. entgegen schmettert.

wie meine freundin karin gerne sagt: „lange rede – kurzer gin.“ – danke für deinen besuch & danke für deine inspiration, auch mit gewissen risiken oder kritischem gegenwind genau das zu tun, wofür man brennt. das ist gerade großes thema und hilft mir weiter!

viele grüße aus stuggi nach ulmi 🙂
deine tine

Reply
Markus Hummel 3. Oktober 2016 - 17:41

Liebe Tine,

ich muss dir auch hier nochmal ein Kompliment für diese unglaublich tollen Bilder machen. Sie haben in der Tat etwas melancholisches, wie du es im Beitrag beschrieben hast. Irgendwie gespenstisch, wenn ein Ort an dem sich sonst so viele Menschen tummeln, so einsam aussehen kann. Und irgendwie lassen sie mich dennoch nostalgisch werden. Als Kind habe ich Rummelplätze geliebt. Sie hatten für mich immer eine ganz besondere Magie. Wahrscheinlich bewegen mich die Bilder deshalb so.

Beim Thema „schnell frustiert sein“ fühl auch ich mich direkt angesprochen. Ich habe keine Ahnung wie oft ich schon verzweifelt bin, weil mir meine Fotos einfach nicht so gelungen sind, wie ich es gern hätte. Dann gelingt mal eins besonders gut und man schöpft Hoffnung es wiederholbar zu machen, und es klappt beim nächsten Mal wieder nicht. Ergo: Frustration. Anstatt, dass man einfach dieses EINE Bild genießt und sich drüber freut, dass es toll geworden ist, macht man sich selbst runter. Das muss ich auch noch lernen, mir darüber nicht so viele Gedanken zu machen.

Beruflich klappt das erstaunlicherweise dennoch sehr gut. Anstatt mich dauernd drüber zu ärgern, dass ich mit meinem Job als Schauspieler am Theater wohl niemlas meine Rente oder sonst irgendwelche Reserven finanzieren kann, genieße ich es in vollen Zügen, dass ich einen Beruf ausübern darf, der mich komplett erfüllt und mir schon so viele unvergessliche Momente geschenkt hat. Das sollte ich nun irgendwie auch mal auf das Privatleben übertragen. Also Frustration ADE und HELLO zum „Moment genießen“.

Und ganz nebenbei: Die Bilder vom Burning Man sind ebenfalls einfach unglaublich gut. Und das mit dem Foto-Kurs meine ich ernst. Ich würde sofort buchen.

Möge der Schneebesen mit dir sein,
Markus

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 16:23

Stefan Stemmler das fänd ich super! mit ein paar kölsch, frickelburgern und lustigen witzle über das spezielle italienische huhn 😀

auf bald!
das trickytinsche

Reply
Stefan Stemmler 3. Oktober 2016 - 15:59

Dank dir my sister in mind! #ghettofaustzurück
Und pssst ist doch geheim! Ich gehe dann mal zu meiner Telefonzelle. Die Patties müssen noch grmacht werden. Vielleicht haben wir auch irgendwann mal die Gelegenheit uns mal offline kennen zu lernen.
Euch Zweien einen schönen Feiertag! Genießt die freie Zeit 😉

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 15:32

lieber herr frickelmaster!

was freue ich mich über deine zeilen! und eins steht fest: wenn DEIN blog online geht, dann ist die trickytine eine der ersten, die zum lesen und lernen kommt. oft frage ich mich: wo um himmels willen nimmt der stefan seine energie her? familie, job, umbau…und in den verbleibenden 4 stunden setzt du noch ne brodo an, köchelst fleischragout oder backst burger buns. bist du evtl. superman und mit dem frickelmaster wahrst du deine anonymität?

ich freue mich auf jeden fall, dass wir uns über die social media welt kennengelernt haben und drücke dir für all euren coolen aktionen dermaßen die daumen! #ghettofaust

viele feiertagsgrüße!
deine trickytine

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 15:27

guapa! weisst du jana, meine bewunderung gilt ja allen müttern und eltern im allgemeinen, die ihre kinder erziehen, grossziehen, so tief lieben, dazu auch kämpfe mit den kleinen ausfechten und sicherlich oft an sich zweifeln – und nebst all dem eine beziehung haben, einen haushalt jonglieren, freunde und familie, job, hund, urlaub, garten, hund, katze, maus. ich sehe das in meinem umfeld und da wird mir oft schwindelig, bei dem pensum, den unsere generation stemmt.

von daher ist es umso wichtiger, bei einigen themen den druck für sich rauszunehmen. sanftmütiger mit sich zu sein. geduldiger. nachgiebiger. ich glaube, so erreicht man für sich so viel leichter, was man sich vornimmt. und selbst wenn das mal nicht klappt – dann funktioniert es halt beim nächsten mal.

ich finde es großartig, was ihr lebt, erlebt, dass ihr das glück mit eurem rocker genießt und dabei zwischen den welten pendelt und mallorca zu einer zweiten heimat geworden ist. all das ist sehr besonders!

und JA: austausch ist dringendst erwünscht! ich hoffe auf ganz bald <3

un besito an euch!
deine tine

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 15:14

liebe sarah,

vielen dank, dass du mir das schreibst! ich dachte schon, ob meine tricky crazy gedanken überhaupt für jemanden nachvollziehbar sind? manchmal sind sie ja noch nichtmal für mich so ganz verständlich 🙂 aber so ist das leben, und ich freue mich total, dass du mir so lieb zusprichst! <3

un besito & dir einen schönen und gemütlichen feiertag,
deine trickytine

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 15:11

oh WOW! was für besondere und schöne zeilen…danke dafür, liebe moni! deinen pilgerweg habe ich auf instagram begleitet und dich für deinen mut und deine entschlossenheit bewundert. das ist schon das abenteuer in der extended version für fortgeschrittene 🙂 und ich freue mich für dich, dass dir diese reise genau das gebracht hat, wofür du sie angetreten hast. und ich bin SO bei dir und bei deinen worten: „ich glaube nicht mehr an zufälle.“ – ich bin der festen überzeugung, wenn man es schafft, sich seinem leben und seinen innersten wünschen hinzugeben, dass dann magie geschieht. ich habe es selbst erlebt, und ich glaube, du auch. <3

un besito!
deine tine

p.s. burning man ruft seine menschen, genauso wie der jakobsweg 🙂 im endeffekt ist es vielleicht sogar auch eine art pilgern, bloss ein wenig bunter, schriller und staubiger. also von daher...auf in die wüste mit dir!

Reply
Jana Riedel 3. Oktober 2016 - 12:06

Liebes, unfassbar! Ich war zwar nicht in der Wüste dabei, aber Deinen Post habe ich in Gedanken wohl mitgeschrieben! Mir geht es ganz echt und 100%ig GENAUSO! Ich gebe mir sooo oft einen imaginären Tritt und denke, „ICH MUSS …!“ , aber dann hakt es wieder irgendwie, irgendwo. Und dann frage ich mich, ob der Leidensdruck nich groß geug ist. Aber im Endeffekt ist es das Zuviel an Terminen und Gedanken,, die das Wesentliche oft in die Ferne rücken lassen und auch den Frieden und die Ruhe mit sich selbst verhindern. Wie schade. Ich habe auch das Gefühl, dass es jedes Jahr schlimmer wird, mit dem Hetzen, mit dem Eilen, mit den Terminen und der wenigen Freizeit. Wo soll das hinführen?
Ich habe mich so sehr in Deinen Zeilen wiedergefunden – auch hier Schwestern im Geiste! Austausch dringend erwünscht. Dann endlich mal in real! Und bei der Challange bin ich dabei – das muss auch als Rocker-Mama gehen! Besitos, guapa!

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 10:56

🙂 🙂 🙂

ich muss schon wieder so lachen, wenn ich von dir lese! du bist einfach herrlich, marsha! „that escalated quickly!“

das mit der müdigkeit kann ich übrigens total nachvollziehen. wenn man den schlafbedarf eines großen babies hat, ist halt so ein regulärer tag automatisch wesentlich kürzer – und das sofa dafür umso stärker. und auch das ist eine total wichtige challenge – nämlich sich auch diese stillen und ruhigen zeiten bewusst zu nehmen und dabei ganz befreit von einem schlechten gewissen ausgiebig herumzuchillen. umso toller finde ich, dass du für dich deinen ausgleich gefunden hast, fahrrad fährst und neue ecken erkundest. das sind diese kleinen mini abenteuer, die das leben würzen und spannend machen!

ich bin auch echt dankbar um dein feedback, denn diesen gedanken hatte ich auch: was ist, wenn die challenge irgendwann auch nur noch ein weiterer termin im kalender ist? und ich glaube, dann wird es halt keine geben. ich habe auch bewusst keinen festen tag eingeplant oder einen geregelten zeitraum.

et kütt wie et kütt, sagen die kölner. recht haben sie!

un besito & hab einen tollen feiertag!
deine trickytine

Reply
Trickytine 3. Oktober 2016 - 10:47

meine liebe mareike,

auch wenn wir uns gar nicht kennen – ich spüre schon, dass du ein ganz warmer, herzlicher und liebenswürdiger mensch bist. verrückt, dieses virtuelle bauchgefühl, oder?

danke für deine offenen zeilen. und ja, sobald man an das wort „freizeit“ noch das wort „stress“ anhängt, hat der ganze spaß irgendwie echt ein loch. oder wie man früher in der schule sagte: thema verfehlt! setzen! sechs! 🙂

ich glaube, jeder darf da für sich entscheiden, wo der spaß aufhört und der stress anfängt. wo der eine schon müde und lustlos ist, möchte der andere noch erfrischt und abenteuerlustig weiterlaufen. es gibt da kein richtig oder falsch, kein gut oder schlecht. jeder darf immer seine entscheidungen treffen. jeder darf seine mauern aufbauen, wenn er sie braucht. jeder darf auch seine mauern wieder einreißen, wenn sie zu eng werden.

oder, wie meine freundin anke immer so schön sagt: „alle kann – nix muss.“

ich drück dich ganz lieb! du bist toll!
deine tine <3

Reply
Stefan Stemmler 2. Oktober 2016 - 21:42

Super Bilder und das mit Challenges ist echt ne klasse Idee. <3
UND immer mehr spielen (auch im Übertragenen Sinne = sich Freiheiten nehmen) anstatt auf der Couch abhängen. Ich bin eh mehr der Spontane,Chaot und Kreative, als der Ordnungsmensch (das Genie beherrscht das Chaos 😉 ) und ja ich bin auch oft frustriert, das ich meine Kamera im entscheidenen Augenblick, oder für das perfekte Motiv nicht dabei habe und dann das olle handy nehmen muss. Ein bisschen bekloppt/verstrahlt (im positiven Sínne) schadet nie! Ich bin so bekloppt und nehme mir die Zeit und frickel nach der Arbeit bei unserem kleinen Projekt anschließend auf der 'normalen' Arbeit noch in der Küche rum und setz Teig an, schmorre irgendwas (manchmal zur Verzweifelung meiner Göttergattin) und finde das alles mega entspannend. Ich kaufe nie für länger als drei Tage ein und entscheide mich meistens beim einkaufen, was es zu essen gibt. Ich gehe mit offenen Augen durch die Straßen immer auf der suche nach den kleinen Dingen... die Blume im Großstadtgrau, der Käfer auf dem Waldweg...
Irgendwann nach unseren kleinen Projekt wollte ich mich auch mal ins Bloggerdasein stürzen und und und...

Alles Liebe, bleibe immer du selbst und Genieße das Leben, man hat immer nur das eine, also sollte man das beste daraus machen!

Stefan

Reply
Sarah Honsálek 2. Oktober 2016 - 21:19

Sehr, sehr cooler Beitrag! Danke fürs mit uns teilen. 🙂 Ich drücke dir die Daumen für deine Challenges! Leider vergisst man so oft die kleinen, witzigen, locker-leichten Dinge zwischendurch zu schätzen… Hab‘ einen schönen Abend! LG Sarah

Reply
Monica Albrecht 2. Oktober 2016 - 20:36

Liebe Tine,
vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich finde mich gerade in sehr vielen deiner Sätze wieder, denn ich bin gerade ganz frisch von meiner Reise auf dem Jakobsweg zurück und habe dort am eigenen Leib erlebt, was es heißt, diese grenzenlose Freiheit zu spüren, die du so schön beschreibst. Meine Zeit auf dem Jakobsweg hat mir nicht nur gezeigt, was Ruhe und Entpannung wirklich bedeutet. sondern auch was es heißt, mit mir und mienen Gedanken alleine zu sein. Ich musste lernen, völlige Ruhe zuzulassen und diese auch bewusst zu genießen. Außerdem jeden Tag ins Unbekannte zu Starten und dabei völlig die Angst davor zu verlieren, dass etwas schief gehen könnte und ich kein Bett für dich Nacht bekommen könnte. Tag für Tag habe ich mir selbst bewiesen, was ich alles schaffen kann. Ich habe gelernt, dass ich so viel weiter gehen kann, als ich es mir selbst immer vorstellen konnte. Und auch, dass die steinigen, schwierigen Wege immer die lohnenswertesten und schönsten sind. Seit dieser Erfahrung freut es mich umso mehr, von anderen Menschen zu lesen, die ähnliches in Ihrem Leben erfahren haben. Ich bin mir sicher, dass solche Erfahrungen ein Leben lang Früchte tragen und uns bis ans Ende begleiten werden. Halte an jeder noch so kleinen Erfahrung fest und lass sie zu einem festen Bestandteil deines Alltags werden. Seit ich in Santiago de Compostela angekommen bin, glaube ich nicht mehr an Zufälle. Es war sicher auch kein Zufall, dass du das Burning Man Festival besuchen durftest. Nimm die Erfahrung als ein Geschenk, freu dich darüber und nutze sie, um andere Menschen weiter so toll zu inspirieren <3
Viele liebe Grüße
Moni

P.S. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon, dass du auf dem Burning Man warst. Dieses Festival zu besuchen, davon träume ich, seit ich das erste Mal von davon gehört habe 🙂 Aber wer weiß, vielleicht führt mich mein Weg ja irgendwann auch noch dort hin 🙂

Reply
Marsha Silenzi 2. Oktober 2016 - 19:29

Sehr spannend und so wahr! Man geht oft so in seinem Alltag und seiner Routine unter. Lebt so vor sich hin und hat doch immer das Gefühl, nicht alles zu schaffen und nicht genug Spaß zu haben. Mir geht es oft so, dass ich einfach zu müde bin, das Sofa dann doch so bequem. Seufz. Aaaaber ich gehe seit einigen Wochen jeden Tag Fahrrad fahren. Das Wetter spielt noch so gut mit und ich kann die Gegend erkunden, Hörbuch aufm Ohr. Das tut mir gerade einfach gut. Die challenge Idee finde ich toll, aber auch hier muss man aufpassen, dass man die Sache nicht wieder zu sehr verkopft und sich nachher denkt, ich MUSS noch. Nicht einfach das…
Sehr gut gefiel mir übrigens:
„ein stück schokolade, ein schluck rotwein, ein paar neue schuhe“ – that escalated quickly �
Ich wünsche dir, dass du es schaffst, deine Challenge mit Spaß und Leichtigkeit zu erleben und werde auf jeden Fall schauen, ob ich da mal mitmache ❤️

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Marsha Silenzi 2. Oktober 2016 - 19:29

Sehr spannend und so wahr! Man geht oft so in seinem Alltag und seiner Routine unter. Lebt so vor sich hin und hat doch immer das Gefühl, nicht alles zu schaffen und nicht genug Spaß zu haben. Mir geht es oft so, dass ich einfach zu müde bin, das Sofa dann doch so bequem. Seufz. Aaaaber ich gehe seit einigen Wochen jeden Tag Fahrrad fahren. Das Wetter spielt noch so gut mit und ich kann die Gegend erkunden, Hörbuch aufm Ohr. Das tut mir gerade einfach gut. Die challenge Idee finde ich toll, aber auch hier muss man aufpassen, dass man die Sache nicht wieder zu sehr verkopft und sich nachher denkt, ich MUSS noch. Nicht einfach das…
Sehr gut gefiel mir übrigens:
„ein stück schokolade, ein schluck rotwein, ein paar neue schuhe“ – that escalated quickly �
Ich wünsche dir, dass du es schaffst, deine Challenge mit Spaß und Leichtigkeit zu erleben und werde auf jeden Fall schauen, ob ich da mal mitmache ❤️

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Petit Gâteau 2. Oktober 2016 - 19:29

Liebste Tine, du sprichst mir so aus der Seele…. ich bin ein Mensch, der sein Leben gerne geordnet hat und alles strukturiert. Mein Kalender ist vollgepackt mit allerhand Hobbys, angefangen von tanzen über bloggen bis hin zu meinen kleinen Events die ich organisiere und meiner Unterstützung eines ortsansässigen Vereins. Ich glaube, das nennt man schon Freizeitstress… � und dann kommt der Moment, in dem ich mich frage, was ich hier eigentlich mache. Mir bleibt oft keine Zeit spontan zu sein, die kleinen schönen Dinge im LEBEN zu genießen. Deine Idee zur happytrickychallange ist einfach spitze. Das werde ich mir „hinterdieohrenschreiben“ versprochen, denn auch mir fehlen die ungezwungenen, glücklichen Momente, genau die, die das Leben so vollkommen und einfach einzigartig machen.
Ich drücke dich von Herzen
Mareike ♡

Reply
Petit Gâteau 2. Oktober 2016 - 19:29

Liebste Tine, du sprichst mir so aus der Seele…. ich bin ein Mensch, der sein Leben gerne geordnet hat und alles strukturiert. Mein Kalender ist vollgepackt mit allerhand Hobbys, angefangen von tanzen über bloggen bis hin zu meinen kleinen Events die ich organisiere und meiner Unterstützung eines ortsansässigen Vereins. Ich glaube, das nennt man schon Freizeitstress… � und dann kommt der Moment, in dem ich mich frage, was ich hier eigentlich mache. Mir bleibt oft keine Zeit spontan zu sein, die kleinen schönen Dinge im LEBEN zu genießen. Deine Idee zur happytrickychallange ist einfach spitze. Das werde ich mir „hinterdieohrenschreiben“ versprochen, denn auch mir fehlen die ungezwungenen, glücklichen Momente, genau die, die das Leben so vollkommen und einfach einzigartig machen.
Ich drücke dich von Herzen
Mareike ♡

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Trickytine 2. Oktober 2016 - 19:01

ohhhh yeaaaahhhh! <3 du bist ein schatz christina, ich freue mich total über deine nachricht! danke!

Reply
Christina Weisser 2. Oktober 2016 - 18:07

Megaklasse Bilder und ehhhhh echt tolle Idee mit der Challenge ….. trickytine eben ❤️

Reply

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