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rhabarber curd trickytine

Rezept für Rhabarbercurd

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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Portionen 2 mittelgroße Marmeladengläser

Equipment

Zutaten

  • 300 g rotstieriger Rhabarber, gewaschen, geputzt und in kleine Stücke geschnitten die rote Schale auf jeden Fall dran lassen
  • 100 ml Wasser
  • 1 fingerdickes Stück Ingwer
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • 150 g Butter
  • 125 g Zucker wer es säuerlicher mag, reduziert den Zucker auf 100g
  • optional: 1 TL Speisestärke gestrichen wer das curd dicker in der Konsistenz mag
  • für die Unterstützung der rosa Färbung: etwas Grenadine oder ein rotes Fruchtpulver z.B. Himbeere

Anleitungen

  • die Rhabarberstücke mit dem geschälten Stück Ingwer und dem Wasser in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze breiig einkochen
  • den eingekochten Rhabarber durch ein Sieb geben und durchpassieren, den Rhabarbersaft auffangen
  • die Rhabarerreste entsorgen
  • den Rhabarbersaft mit dem Zitronensaft auf ca. 150 ml abmessen 
  • den Saft mit dem Zucker in einem Topf kurz aufkochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, dann die Hitze abschalten, und die Flüssigkeit einige Minuten auskühlen lassen
  • Eigelbe und ganze Eier verrühren, etwas von der abgekühlten Rhabarberflüssigkeit zur Eimasse geben, gut verrühren und angleichen
  • Eimasse dann zur restlichen Rhabarberflüssigkeit zurück in den Topf geben und nun mit Gefühl bei MINIkleinster hitze und stetigem Rühren mit dem Schneebesen SUPERsanft erhitzen – sie darf auf keinen fall kräftig kochen, sonst gerinnt das Ei
  • achtet einfach darauf, stets gründlich auf ganz kleiner Flamme zu rühren…auf meinem Gasherd habe ich eine kleine Flamme mit Abstandhalter zum Topf, da klappt das immer spitze. Wer ganz sicher gehen mag oder sich unsicher fühlt mit der Hitze, der bereitet sein Curd einfach über dem Wasserbad zu!
  • das curd schäumt die ersten minuten auf, das legt sich dann aber und ihr könnt die Konsistenz beim Aufschlagen genau beobachten
  • wenn die Masse schön angezogen hat und perfekt dicklich und leicht puddingartig geworden ist– was eine gute Weile dauert, bei mir gute 10 – 15 Minuten, also bitte Ausdauer beim Aufschlagen – die Butter hinzugeben, die Hitze abschalten und alles nochmals gut mit dem Schneebesen verrühren
  • für eine schöne rosa Färbung könnt ihr noch etwas Grenadine zugeben oder rosa Fruchtpulver in den Rhabarbersaft einrühren 
  • das Curd hat die ideale Konsistenz, wenn es dickflüssig vom Löffel tropft – es dickt abgekühlt auch noch leicht nach
  • Rhabarbercurd leicht auskühlen lassen und dann in ausgekochte Gläser abfüllen

Notizen

Das Rhabarbercurd schmeckt übrigens total spitze in einem hausgemachten Tonka Eis. oder als Topping auf leckerem Käsekuchen!